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Intel von Nachfrage nach Viiv-Technik enttäuscht

06.10.2006 | 15:00 Uhr |

Vor einem Jahr führte Intel seine Marke "Viiv" ein, eine PC-Plattform ausgelegt für die "digitale Unterhaltung" Zuhause. Doch die Nachfrage blieb bisher hinter den Erwartungen des Chip-Herstellers zurück.

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Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland, (FTD), gab dies jetzt ein Intel-Vorstand auf der größten asiatischen Konsumerelektronik-Messe, der Createc in Japan, zu.

Vernetztes Biotop

"Wir waren vielleicht vergangenes Jahr etwas optimistisch", kommentiert Eric Kim, Chef der Digital Home Group bei Intel, die Enttäuschung. Erst fünf Prozent der PCs weltweit basierten auf der Viiv-Technology, so Kim. Bis 2008 möchte Intel den Marktanteil auf 30 Prozent steigern. Die Multimedia-PCs müssen bestimmten Hardware-Kriterien erfüllen und mit spezieller Software ausgestattet sein, um das Viiv-Logo zu tragen zu dürfen. Der Standard soll die Vernetzung von Videos, Fotos und Musik innerhalb eines Hauses erleichtern. Auch Online-Anbieter können sich für "Viiv" verifizieren lassen. Intel fordert von den Elektronikherstellern nun ein "Biotop" an Hard- und Software, um die Vernetzung voranzutreiben. Der Konzern für Consumer-Electroniscs Matsishita sieht hingegen noch einige Schwierigkeiten: "Die Vernetzung geschieht nicht über Nacht, dazu sind die Geräte zu verschieden", so ein Manager.

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