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Intel will Server mit PCI-Express-Karten beschleunigen

23.04.2007 | 17:10 Uhr |

Wenn AMD den ersten Schritt macht, ist Konkurrent Intel meist nicht weit. Und wenn Intel eine neue Technik plant, dann besteht zumindest die Chance, dass sie über kurz oder lang auch in Macs und - in diesem Falle - Xserves Einzug hält.

Mit dem Projekt "Geneseo" will Intel ab 2009 auf AMDs "Torrenza" antworten, schreibt die IT-Nachrichtenseite DailyTech . Apples Prozessor-Zulieferer habe letzte Woche neue Details zu der Technik offen gelegt, die er gemeinsam mit IBM bereits im letzten Herbst für Serversysteme angekündigt hat . Sie soll Drittherstellern ermöglichen, Erweiterungskarten mit eigenen Prozessoren für spezielle Anwendungen zu erstellen und in ein System einzubauen, um so komplexe Rechenprozesse zu beschleunigen - im Bereich von Finanzanwendungen, der Wettervorhersage und mathematischen Rechenmodellen beispielsweise.

Neu ist: Während AMD eine direkte Kommunikation der Beschleunigerkarten mit dem Prozessor vorsieht - sie lassen sich in einen freien Prozessor-Sockel stecken -, will Intel die Verbindung lediglich über die PCI-Express-Schnittstelle erlauben. AMDs Methode biete mehrere Vorteile, so DailyTech: die direkte Verbindung mit dem (höher getakteten) Systembus, mit dem Arbeitsspeicher und mit anderen Geräten. Zwar ermöglicht die Torrenza-Plattform Drittherstellern auch die Entwicklung von PCI-Express-Beschleunigerkarten und -Co-Prozessoren, allerdings nicht ausschließlich. Intel ist aber nach eigenen Angaben davon überzeugt, dass eine Anbindung über PCI-Express ausreiche: Schließlich wählten auch aktuelle Grafikkarten und Co-Prozessoren diesen Weg.

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