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Intel will Teil des Barvermögens an Aktionäre auszahlen

26.07.2004 | 10:28 Uhr |

Der weltgrößte Chiphersteller Intel erwägt Teile seines Barvermögens von rund 17 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückzugeben.

"Die externen Board-Mitglieder sind der Auffassung, dass Teile des Barvermögens zurückgezahlt werden sollten. Die Frage ist nur, wie viel Geld zurückgezahlt werden soll und wie", sagte Intel-Finanzchef Andy Bryant der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Eine Entscheidung, in welcher Form die Barmittel ausgeschüttet werden sollten, stehe bei Intel aber nicht unmittelbar bevor.
Das Unternehmen habe eine ganze Reihe von Möglichkeiten, zu denen weitere Aktienrückkäufe ebenso gehörten wie die Erhöhung der Quartalsdividende oder die Ausschüttung einer Einmaldividende nach dem Vorbild des Softwareherstellers Microsoft, sagte Bryant weiter. Vergangene Woche hatte Microsoft angekündigt, in den kommenden vier Jahren bis zu 75 Milliarden Dollar durch Aktienrückkäufe und Dividenden an seine Aktionäre zurück zu zahlen. Intel habe in jedem der vergangenen acht Jahre mindestens 8 Milliarden Dollar Barmittel generiert, berichtet die Zeitung weiter. Selbst in der schweren Krise der Halbleiterbranche in den Jahren 2001 und 2002 habe Intel nach Dividenden, Investitionen und Aktienrückkäufen einen positiven freien Cash-Flow gehabt. Im abgelaufenen Quartal bis Ende Juni habe Intel die Barreserven um 1,2 Milliarden auf 16,7 Milliarden Dollar erhöht.

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