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Intels „Wunderchip“ mit vier Kernen

03.07.2006 | 17:00 Uhr |

Auf dem Intel-Developer-Forum im März diesen Jahres hat der Chip-Riese den Vierkern-Prozessor „Kentsfield“ für 2007 angekündigt. Nun tauchen bereits erste Benchmark-Ergebnisse im Intenet auf.

Intel Kentsfield
Vergrößern Intel Kentsfield

Knapp ein halbes Jahr vor dem offiziellen Verkaufsstart tauchen nun Benchmark-Ergebnisse des High-End-Chips für Desktop-Computer auf. In einem Blog hat Victor Wang einige Messungen unter Windows veröffentlich. Der Chip arbeitet mit 3,3 GHz und soll sich laut Wang bereits sehr nah an der Serienfertigung befinden. Interessant sind besonders die CPU-Score-Ergebnisse des 3D-Marks unter Windows. Hier erreicht der Kentsfield eine mehr als doppelt so hohe Leistung wie derzeit lieferbare Prozessoren von AMD oder Intel (Grafikausstattung: Nvidia Geforce 7900 GTX).

Auch Apple könnte den Kentsfield in zukünftigen Produkten einsetzen. Im technischen Sinne handelt es sich dabei um zwei Conroe-Chips, die Intel in ein Gehäuse packt. Da der Conroe selber schon über zwei CPU-Kerne verfügt ergeben sich somit insgesamt vier CPUs.

Als Nachfolger für den derzeitigen Power Mac G5 Quad würde sich ein solches System durchaus anbieten, denn Apple könnte sich den zweiten Prozessorsockel und eine Menge technischen Aufwand zur Kühlung sparen. Denkbar wäre sogar ein Mac mit zwei Kentsfield-Prozessoren der dann über insgesamt acht Prozessorkerne verfügt. Intel hat eine solche Maschine – natürlich unter Windows – bereits auf dem Developer-Forum im März demonstriert.

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