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Internationale Funkausstellung hält an Spätsommer-Termin fest

26.09.2006 | 12:31 Uhr |

Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin findet nach Angaben der Veranstalter auch künftig wie gewohnt im Spätsommer statt.

Für eine Verlegung gebe es keinen Grund, teilte die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) am Montag mit. Das Nachrichtenmagazin «Focus» hatte berichtet, die IFA solle von 2008 an bereits im Mai stattfinden. die gfu betonte, der Termin Ende August/Anfang September zu Beginn der Verkaufssaison sei für das Weihnachtsgeschäft perfekt. Die nächste Auflage der traditionsreichen Branchenschau findet vom 31. August bis 5. September 2007 statt. Seit diesem Jahr wird sie nicht mehr nur alle zwei Jahre, sondern jährlich veranstaltet. Nach Informationen aus Branchenkreisen gibt es durchaus den Druck vor allem großer Aussteller, die IFA ins Frühjahr zu verlegen und sie damit direkt mit der ebenfalls jährlichen Computermesse CeBIT in Hannover konkurrieren zu lassen. Zur Begründung werden die hohen Kosten für einen Messeauftritt angeführt. Zugleich gebe es auch Interesse anderer wichtiger Aussteller an dem bisherigen Termin im Herbst, heißt es. Beide Messen mussten Absagen von Ausstellern verkraften. So war Sony dieses Jahr weder in Hannover noch in Berlin vertreten, Philips blieb der CeBIT fern, Panasonic hatte keinen Stand auf der IFA. Zuletzt kündigten die Handy-Hersteller Nokia, Motorola und BenQ an, der CeBIT 2007 fernzubleiben. An der Anfang September zu Ende gegangenen IFA 2006 hatten sich 1049 Aussteller aus 32 Ländern beteiligt. Das Ordervolumen betrug über 2,5 Milliarden Euro. Es kamen 225 000 Besucher in die Hallen unter dem Funkturm, rund neun Prozent weniger als im Vorjahr. (dpa)

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