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Internet-Firmen wollen Lobbyarbeit verstärken

23.06.2000 | 00:00 Uhr |

Deutsche Internet-Firmen wollen ihre
Interessen künftig stärker im Rahmen eines Verbandes vertreten.
Gerade die jungen Start-up-Unternehmen seien in den traditionellen
Wirtschaftsverbänden nicht ausreichend repräsentiert, sagten
Vertreter von Internet-Firmen bei einem Workshop am Donnerstag auf
der Expo in Hannover.

Der Börseneinbruch am Neuen Markt habe gezeigt, dass auch die
Internet-Firmen sich kontinuierlich um möglichst optimale
Rahmenbedingungen für ihre Wettbewerbsfähigkeit kümmern müssten. Die
Initiative D21 der deutschen Wirtschaft zur Förderung der
Informations- und Kommunikationstechnik habe Start-up-Unternehmen
mehr oder weniger deutlich außen vor gelassen.

Akutes Problem für die Start-up-Unternehmen ist die Situation an
der Börse. Vertreter der international tätigen Investmentbank Goldman
Sachs erklärten nach Angaben einer Sprecherin in dem Workshop
freimütig, dass sie derzeit Börsengänge nicht empfehlen könnten.

dpa

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