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Google wehrt sich gegen Vorwürfe von Verlagen

17.08.2009 | 06:54 Uhr |

Der Suchmaschinenbetreiber Google wehrt sich gegen die Vorwürfe deutscher Medienhäuser, er profitiere ungerechterweise von journalistischen Inhalten im Internet.

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© Google

Dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» sagte der Europa-Chef von Google, Philipp Schindler (38): «Ich würde mich freuen, wenn die Verlage die Energie, die sie heute in die Angriffe gegen Google investieren, darauf verwenden würden, erfolgreichere Geschäftsmodelle im Netz zu entwickeln.» Er riet, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen, «also einige Inhalte frei zugänglich halten und für andere Geld verlangen». Auch letztere könne man über Google finden, fügte er hinzu. Schindler (sogenannter Managing Director Northern & Central Europe) sagte, seine Firma verstehe die Ängste der Verlage und nehme deren Sorgen ernst, aber: «Wir sind doch nicht schuld daran, dass sich die Menschen entschieden haben, Medien digital zu konsumieren.» Weiter sagte er: «Stellen Sie sich einfach mal vor, es gäbe Google nicht. Würde ein einziger Verlag dann besser dastehen? Nein, im Gegenteil.» (dpa)

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