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Internet sei Dank: Liebes-Mail erntet Spott und Hohn

25.07.2006 | 13:39 Uhr |

Gingen von Amors Pfeil getroffene Anwender noch vor ein paar Jahren höchstens das Risiko ein, mit einem Liebesbrief maximal den Freundeskreis der Angeschriebenen zu erheitern, liest heute eventuell die ganze Welt mit.

Herz Liebe
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Mit einem Anbandelungsversuch per Mail ist ein 38-jähriger Engländer zum Gespött im Internet geworden. Der Web-Designer Joe Dobbie hatte nach Zeitungsberichten vom Dienstag eine Frau, die er auf einer Party kennen gelernt hatte, per Mail um ein Wiedersehen gebeten. Die 25-Jährige war davon jedoch nur wenig angetan und schickte die Mail an ihre Schwester, die wiederum eine Reihe von Freundinnen damit bediente - und so weiter. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Daily Mail" wurde das private Schreiben inzwischen von mehr als 60.000 Menschen gelesen.

In der Mail an seine Party-Bekanntschaft schwärmte Dobbie unter anderem von ihrem zauberhaften Lächeln und gab sich zuversichtlich, dass die 25-Jährige das Geschriebene "süß" finden werde. Dem war aber nicht so: Die Frau verzichtete bislang auf ein Wiedersehen. Dobbie hat seine Hoffnung nun praktisch aufgegeben. "Ich glaube nicht, dass wir noch eine große Chance auf ein Date haben - jetzt, da die Augen der Welt auf uns gerichtet sind", sagte er der "Daily Mail". Trotzdem bereue er seine Mail nicht.

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