Von Dirk Steiger - 27.07.2007, 13:00

Interview: Apfelland

Arik McAlpine stellt Ihnen die große deutsche Community vor, in der es von politischen Diskussionen bis hin zu 1 €-Wohnungen viel zu entdecken gibt.

Als am 30.12. die erste Insel von Apfelland Premiere feierte, hätte wohl keiner der Beteiligten gedacht, dass das Apfelland so schnell zu einem beliebten Treffpunkt deutscher Firmen und Anbieter werden würde. Mittlerweile sind die Grenzen des ursprünglichen Eilands schon lange gesprengt, gerad-linige Strukturen und Ordnung ziehen seriöse Anbieter an, die im Apfelland eine anständige und gut geführte Heimat fernab des sonstigen Chaos im Metaversum finden können.
GameStar: Seit wann existiert die Community und wie viele Mitglieder (aktiv/inaktiv) umfasst sie derzeit?
Arik McAlpine: Apfelland besteht seit Ende 2006. Ursprünglich als reine Selbstdarstellung für arktis geplant, hat es sich schnell zum beliebten Treffpunkt entwickelt. Zahlreiche bekannte Firmen haben das Potential von Apfelland entdeckt und sind uns gefolgt mit einer virtuellen Filiale. Schwer zu sagen, wie viele Mitglieder derzeit aktiv sind, viele Landbesitzer teilen ihre Ländereien weiter.
GameStar: Welcher Gedanke steckt dahinter?
Arik McAlpine: Wir waren schon immer fasziniert von neuen digitalen Ideen. Noch nie waren wir so nahe am Kunden – potentielle Kunden besuchen den virtuellen Shop und besitzen nebenan ein Stück Land, auf dem sie wohnen. Anfangs dachten wir noch, wir kriegen nicht mal eine Insel voll, jetzt besteht Apfelland schon aus über 20 SIMs.
GameStar: Welche Ziele verfolgen Sie mit dieser Second Life-Community?
Arik McAlpine: Wir wollen unseren Bewohnern ein strukturiertes Zuhause bieten, in dem sie sich frei entfalten können ohne gestört zu werden. Daher gibt es in Apfelland auch keine anrüchige Clubs. Sex ist ein großes Thema in Second Life, aber kaum ein seriöses Unternehmen möchte sich in so einem Milieu präsentieren. Um diese Ziele durchzusetzen, verfügt das Apfelland daher über eine eigene Feuerwehr, die für Recht und Ordnung sorgt. Wir haben sogar einen eigenen Rat gegründet, der einmal pro Woche die neuen Projekte diskutiert. Das ist genau das, was deutschsprachige Anwender lieben, sie wollen eine organisierte Struktur und die bietet ihnen das Apfelland.
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