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Investor: Apple verstößt gegen Börsenrecht

19.02.2013 | 07:08 Uhr |

Apple streitet im Vorfeld der Aktionärsversammlung mit einem Hedgefonds-Verwalter um einige Beschlüsse.

Der Investor David Einhorn vom Hedgefonds Greenlight fordert von Apple weiter per Gericht, eine Abstimmung auf der Ende Februar anstehenden Aktionärsversammlung in mehrere Pakete aufzuteilen. Wie Greenlight am Freitag in einer Eingabe sich beschwerte, verstoße Apple gegen die Regeln der US-Börsenaufsicht SEC. Apple will die Aktionäre am 27. Februar über einen selbst eingebrachten Vorschlag abstimmen lassen, der die Ausgabe von Vorzugsaktien limitiert. Die Causa ist jedoch mit zwei anderen Vorschlägen gebündelt, über die insgesamt abgestimmt werden solle. Laut Einhorn beschränke Apple damit das Recht seiner Anteilseigner, über die Vorschläge gesondert abzustimmen. Nur eine einstweilige Verfügung des Gerichts könne Investoren vor "irreparablen Schaden" schützen. Apple widerspricht den Anschuldigungen, das Proposal No. 2 gebe Aktionären im Gegenteil die Macht, über die Ausgabe von Vorzugsaktien zu entscheiden.

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