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Iomega-Chef überrascht mit Rücktritt

22.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Völlig unerwartet hat der Speichermedien-Experte Iomega den Rücktritt seines Chief Executive Directors (CEO) Bruce Albertson bekannt gegeben. Der Top-Manager war erst vor 18 Monaten angetreten. Bis ein Nachfolger für Albertson gefunden ist, leiten Jonathan Huberman und Robert Berkowitz das operative Tagesgeschäft.

Eine offizielle Begründung für das Ausscheiden von Albertson liegt bislang nicht vor. Chairman David Dunn erklärte jedoch, sein Rücktritt habe größtenteils mit den Differenzen zwischen Albertson und dem Aufsichtsrat um die strategische Ausrichtung der Company zu tun. Einige Analysten monierten, dass der von Dunn geführte Aufsichtsrat offenbar jeden cleveren CEO entlasse. Albertson gelang es in seiner Amtszeit den 1998 und 1999 defizitären Anbieter von Wechselmedien wieder auf Gewinnkurs zu steuern. Auch sein Amtsvorgänger Jodie Glore hatte das Handtuch nach nur zehn Monaten bei Iomega geworfen (Computerwoche online berichtete).

Auch der US-Netzwerkausrüster Redback Networks kündigte das Ausscheiden seines CEOs Vivek Ragavan an, der sich künftig anderen Aufgaben widmen will. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Pierre Lamond bei der Company das Ruder.

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