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Irak-Krieg verursacht Anstieg des Web-Verkehrs

24.03.2003 | 10:25 Uhr |

MÜNCHEN ( COMPUTERWOCHE ) - Offenbar bevorzugen viele Menschen das Internet, um sich über den Irak-Krieg zu informieren. So sind in den letzten Tagen die am häufigsten verwendeten Suchbegriffe von Nutzern des Yahoo-Portals "Iraq", "George W. Bush, "world map", "Ari Fleischer", "Saddam Hussein" und "war", sagte die Unternehmenssprecherin Joanna Stevens. Weltweit verzeichnen die Anbieter politischer Nachrichten vermehrte Zugriffe auf ihre Inhalte. So stiegen beispielsweise in China die Klickraten der Nachrichtenportale um das Dreifache.
In Deutschland sind vor allem die Seiten der Tagesschau, des Spiegels und der Süddeutschen Zeitung gefragt, berichtet die Financial Times Deutschland. Anders als nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 verkraftet das Internet die erhöhte Belastung gut. Ausfälle sind kaum zu verzeichnen. Das liegt nach Auskunft der Provider an den seitdem stark gestiegenen Netzkapazitäten.
Probleme sind bislang vom Server der US-Army bekannt, der wegen Überlastung zusammenbrach. Auch die Website des Auswärtigen Amtes in Berlin fiel am Donnerstag Vormittag aus. Angeblich hatten die technischen Schwierigkeiten jedoch nichts mit einer Überlastung zu tun, obwohl sich bereits am Mittwoch die Besucherzahl von normalerweise 250.000 täglich auf 750.000 erhöhte. (lex)

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