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Iren protestieren gegen Apples Datenzentrum

19.06.2015 | 15:05 Uhr |

Apple hat vor, zwei große Datenzentren in Irland und Dänemark zu bauen. In Irland protestieren die Bewohner dagegen.

Am 18.06 sollte der Stadtrat der Grafschaft Galway in Irland dem Datenzentrum-Bau von Apple zusagen. Doch die Bedenken der Bewohner haben die Entscheidung verschoben. Momentan hat der Stadtrat gegenüber der Irish Times bestätigt, dass er "weitere Informationen" sammelt. Gegenargumente der Bewohner beziehen sich meistens auf die Umwelt-Auswirkungen einer solchen großen Anlage auf die Flora und Fauna sowie auf die Menschen und deren Lebensqualität. Zwar hat Apple in seiner Ankündigung bestätigt, dass die Daten-Anlage zu Hundert Prozent aus den erneuerbaren Energiequellen gespeist wird. Dies benötigt aber auch den Aufbau von achtzehn Generatoren. In Apples Bericht zu den Umweltauswirkungen der Bau seien die Folgen der akustischen Verschmutzung und Vibration nicht einbezogen, monieren die Anwohner.

Die nächsten Nachbarn der geplanten Daten-Anlage von Apple sind eine Grundschule " Lisheenkyle National School " und ein Wald. Die Eltern der Grundschulkindern weisen darauf hin, dass die Auswirkungen der Bau auf die Kinder und die Waldtiere im Apples Bericht gar nicht einbezogen sind. Die Hauptsorge ist, dass Apple eine Zulieferer-Straße zu dem Zentrum baut und eben diese die Lebensqualität der Menschen und Tiere beeinflusst. "Für die Anlage wurde eine falsche Gegend und ein falscher Ort gewählt, sie ist zu weit von der vorhandenen Infrastruktur" - so die Schlussfolgerungen der Galway-Bewohner.

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