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Isaacson: Auch Steve Jobs hätte Beats gekauft

02.06.2014 | 09:42 Uhr |

In einem Interview bestätigt der Autor der offiziellen Jobs-Biografie, dass Jobs bereits seit Jahren an Iovine als Talentspotter in der Musik-Szene interessiert war.

Kaum war die Übernahme von Beats durch Apple für drei Milliarden US-Dollar offiziell bestätigt, kritisierten Gegner des Deal lauthals, dass der Apple-Gründer Steve Jobs diesem Aufkauf nie zugestimmt hätte.

"Falsch" behauptet Walter Isaacson, der Autor der Steve Jobs Biografie in einem Interview mit CNBC am letzten Freitag. Issaacson bestätigt, dass Jobs und der Beats Mitgründer Jimmy Iovine dank dem gemeinsamen Interesse an Musik eine enge Freundschaft schlossen und Jobs bestimmt Interesse hatte, Iovine zu Apple zu bringen. "Iovine hat die besten Instinkte in der Musik-Szene, um neue Talente zu identifizieren und passt damit perfekt zum Stil von Apple" berichtet Isaacson.

Auf die Nachfrage, ob Jobs Beats übernommen hätte, bekräftigt Isaacson : "Bestimmt. Aber ich glaube nicht, dass er dabei an der Beats-Hardware - den Kopfhörern - interessiert war, obwohl er dafür ständig geworben hat. Sowohl Jobs als auch Dr. Dre und Jimmy Iovine sandten von Anfang an Beats-Kopfhörer an all ihre Freunde, weil es für sie echt wichtig ist, dass beim Musikgenuss die Basswiedergabe stimmt."

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