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Intel bringt Ivy Bridge auf den Markt

24.04.2012 | 07:16 Uhr |

Wie erwartet hat Intel seine neue Prozessorenfamilie mit dem Codenamen Ivy Bridge zum Verkauf freigegeben.

Ivy Bridge
Vergrößern Ivy Bridge

Die Chips sind im 22-Nanometer-Verfahren gefertigt, Intel verspricht sich dank der kleineren Strukturen eine um bis zu 20 Prozent verbesserte Leistungsfähigkeit gegenüber der Sandy-Bridge-Familie mit 32-Nanometer-Bauweise. Zunächst verkauft Intel insgesamt 13 verschiedene Quad-Core-Prozessoren der Baureihen i5 und i7 für Desktop-Rechner sowie mittlere und größere Notebooks. Noch vor dem Sommer sollen dann Core-i3- und -i5-Chips für den Low-End-Bereich kommen und stromsparende CPUs für Ultrabooks.

Eine wesentliche Neuerung der Ivy-Bridge-Familie besteht im integrierten Grafikchip HD 4000, der deutlich Verbesserungen nicht nur bei Spielen bringen soll. So kann der Chip bis zu drei Displays ansteuern, auch an Macbooks (Air) ohne diskreten Grafikchip kann man zukünftig zwei externe Monitore betreiben. Neu ist auch die native Unterstützung von USB 3.0, bisher waren Hersteller auf Controller-Chips von Drittherstellern angewiesen - oder die AMD-Plattform. Die bisher fehlende native Unterstützung von USB 3.0 mag ein Grund dafür gewesen sein, dass Apple sich hier zurückgehalten hatte.

Neue Macs mit Ivy-Bridge-Prozessoren sollten in Kürze auf den Markt kommen, neue Macbook Pro 15 und 17 Zoll sowie neue iMacs womöglich noch im April, neue Macbook Air könnten im Juni ihre Premiere feiern.

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