Von Redaktion Macwelt - 01.01.2013, 00:00

Jahresrückblick

Das war 2012: Juli

©Apple

Mountain Lion im Mac App Store +++ Rückzug vom EPEAT-Rückzug +++ Hacker knacken Mechanismus des In-App-Kauf +++ Weitere Rekordbilanz für Apple

Mountain Lion kommt in den Mac App Store

OS X Mountain Lion steht ab 25. Juli im Mac App Store zum Download bereit. Mountain Lion ist exklusiv im Mac App Store erhältlich und kostet 20 US-Dollar (16 Euro). Eine einmal bezahlte Mountain-Lion-Installation lässt sich auf allen persönlichen Macs installieren, die mit dem gleichen Konto mit dem Mac App Store verknüpft sind.
Die Installation setzt Mac-OS X 10.6.8 oder OS X 10.7 voraus, kompatibel mit Mountain Lion sind die meisten seit 2007 produzierten Macs. In den ersten vier Tagen nach der Veröffentlichung des neuen Mac-Betriebssytems zählt Apple vier Millionen Downloads von OS X 10.8 Mountain Lion. Im Vorjahr registrierte Apple am ersten Tag eine Million Downloads von OS X 10.7 Lion, im vierten Quartal des Geschäftsjahres, das von Juli bis September lief, waren es insgesamt vier Millionen Downloads.

Apple setzt Server von Oracle und IBM ein

Vor einigen Jahren zeigte Apple stolz auf einer Keynote den IT-Verantwortlichen der Technischen Universität von Virginia, die für ihren Rechencluster 1.100 Power Mac G5 und später Xserves der gleichen Anzahl einsetze. Wer nun glaubt, Apple würde seine eigene Rechenzentren ausschließlich mit Mac Pro betreiben - den Xserve hat Apple bekanntlich 2010 aus dem Angebot genommen – der dürfte irren. Denn wie der IDG News Service berichtet, sucht Apple über seine Website IT-Spezialisten für den Standort Maiden, North Carolina – diese sollten aber langjährige Expertise in der Administration von Oracle/Sun-Servern respektive IBM/AIX-Servern mitbringen. Das Rechenzentrum setzt demnach auf eine gemischte Architektur, mit Linux-Servern und solchen unter OS X. Über die Hardware ist wenig bekannt, IBM bietet jedoch die auf dem Unix-Derivat AIX aufsetzenden Maschinen mit den Power-Prozessoren an, die Apple zugunsten von Intels Chips ab 2006 aus seinen Rechnern verbannte. Der derzeit schnellste Supercomputer der Welt, der Sequoia BlueGene/Q des Lawrence Livermore National Laboratory läuft ebenfalls mit Power-Prozessoren und AIX-Linux. Die Oracle/Sun-Server sind entweder mit x86- oder Sparc-Prozessoren erhältlich, welche Apple davon einsetzt, geht aus dem Stellenangebot nicht hervor.

Kein ACTA in Deutschland

ACTA – aus und vorbei. Das EU-Parlament hat sich mit überwältigender Mehrheit gegen das umstrittene Abkommen ausgesprochen. Das EU-Parlament hat abgestimmt und sich gegen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ausgesprochen. Das heißt, ACTA wird in der Europäischen Union nicht rechtskräftig werden. Es ist das erste Mal, dass das Parlament ein internationales Handelsabkommen ablehnt. 478 Parlamentarier waren gegen ACTA, nur 39 dafür. 165 Abgeordnete enthielten sich ihrer Stimme.
Kurz vor der Abstimmung hat ACTA-Befürworter Christofer Fjellner (EVP, SE) sich noch um eine Aufschiebung der Abstimmung bemüht – bis das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Vereinbarkeit von ACTA und EU-Recht vorliege. Die Aufschiebung hat er zwar nicht erreicht, die vielen Enthaltungen schreibt die Pressemitteilung des Parlaments aber dem Widerstand gegen seinen Vorschlag zu. ACTA war von EU, USA, Kanada, Japan, Mexiko, Australien, Marokko, Neuseeland, Singapur, Südkorea und der Schweiz ausgehandelt worden. Das Ziel von ACTA: Produkt- und Markenpiraterie bekämpfen. ACTA-Gegner sehen durch das umstrittene Abkommen bürgerliche Freiheiten in Gefahr. Das Abkommen sei zu vage, lasse Fehlinterpretationen zu und mache Provider zu Internet-Sheriffs. Kritiker bemängeln außerdem, dass ACTA weitgehend hinter verschlossenen Türen entstanden ist.
Das Europäische Parlament zeigt sich von den vehementen Demonstrationen gegen ACTA überrascht. Straßendemos, E-Mails an Abgeordnete und Anrufe in den Büros waren nicht die einzigen Anti-ACTA-Aktionen. Das Parlament erreichte auch ein Petitionsschreiben gegen ACTA mit 2,8 Millionen Unterzeichnern aus aller Welt.
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