Mountain Lion im Mac App Store +++ Rückzug vom EPEAT-Rückzug +++ Hacker knacken Mechanismus des In-App-Kauf +++ Weitere Rekordbilanz für Apple
Mountain Lion kommt in den Mac App Store
OS X Mountain Lion steht ab 25. Juli im Mac App Store zum Download bereit. Mountain Lion ist exklusiv im Mac App Store erhältlich und kostet 20 US-Dollar (16 Euro). Eine einmal bezahlte Mountain-Lion-Installation lässt sich auf allen persönlichen Macs installieren, die mit dem gleichen Konto mit dem Mac App Store verknüpft sind.
Mountain Lion
10.8 Mountain Lion hat etliche Neuerungen. Einige sind offensichtlich, andere versteckt. Wir zeigen auf den folgenden Bildern, was neu ist und wo Sie es finden.
Mountain Lion
10.8 Mountain Lion hat etliche Neuerungen. Einige sind offensichtlich, andere versteckt. Wir zeigen auf den folgenden Bildern, was neu ist und wo Sie es finden.
Mountain Lion Tester
Vor der Installation testen! Unser exklusiver Mountain Lion Tester zeigt Ihnen, ob Ihr Mac schon für 10.8 tauglich ist:
Mitteilungszentrale
Die Mitteilungszentrale: Oben rechts blendet OS X jetzt Benachrichtungen ein. Dies können neu eingetroffene E-Mails, Twitter-Meldungen oder System-Updates sein. Apple hat sich hier offenbar beim beliebten Notifier Growl inspirieren lassen.
Mitteilungszentrale Einstellungen
Benachrichtigungen: In den Einstellungen der Mitteilungszentrale können Sie bestimmen, welche Programme Sie benachrichtigen dürfen und auf welche Art und Weise.
Game Center
Game Center: Nun können auch Spiele aus dem Mac App Store über das Web gegeneinander antreten oder Erfolge und Highscores miteinander vergleichen.
Erinnerungen
Erinnerungen: Aufgaben landen jetzt nicht mehr versteckt im Kalender iCal, sondern sind in eine eigene Anwendung umgezogen. Die Erinnerungen werden auf Wunsch per iCloud mit iOS oder anderen Rechnern synchronisiert
Diktierfunktion: Ähnlich wie bei Siri können Sie jetzt Texte per Mikrofon diktieren. Dazu müssen Sie dieses zunächst in den Systemeinstellungen aktivieren. Dann können Sie per Tastendruck (2x Fn drücken) ein Diktat starten.
iCloud-Dokumente
Dokumente abgleichen: Via iCloud können Sie jetzt Textnotizen von "Textedit" oder auch Dokumente aus iWork per Cloud über mehrere Geräte teilen.
Twittern
Weiterleiten: Jetzt gibt es einen neuen Punkt im Finderfenster. Damit können Sie Dateien direkt aus dem Finder mit anderen teilen. Fotos kann man beispielsweise twittern oder bei flickr hochladen.
Safari 6
Safari 6: Die neue Ausgabe des Apple-Browsers bringt unter anderem die neue Übersicht "Tab-View". Damit kann man seine geöffneten Seiten durchblättern wie seine Musikalben in iTunes per Cover-Flow. Zudem sind Suchleiste und Adresszeile jetzt ein Feld.
VIP Mail
VIP Mail: Ab jetzt können Sie bestimmte Kontakte als VIPs markieren. Dadurch landen E-Mails von diesen in einem eigenen Postfach. Ab ioS 6 funkioniert dies auch am iPhone/iPad.
Gatekeeper: "Tut mir leid, heute nur Gästeliste!" Mit Mountain Lion können Sie einstellen, welche Art von Programmen installiert werden darf. Alles, nur zertifizierte Programme oder gar ausschließlich Anwendungen aus dem Mac App Store.
Notizen: Die neue Notizen-App synct mit iCloud und protzt mit lebensechtem Aussehen. Praktisch ist sie zum Glück aber auch.
Dashboard: Die Verwaltung der Dashboard-Widgets erinnert jetzt sehr an Launchpad, beziehungsweise an iOS.
AirPlay
Airplay: Jetzt sind auch Macs Airplay-fähig und streamen Musik oder sogar das Bild des Display an andere Geräte (geht nicht mit jedem Mac)
Airplay-Einstellungen
Airplay-Einstellungen: In den Systemeinstellungen können Sie einige Optionen wählen und beispielsweise die Auflösung des Bildschirm für Airplay anpassen.
Systeminformationen
Systeminformationen: Das Tool "Über diesen Mac" sieht jetzt komplett anders aus, bietet aber im Grund nicht viel Neues.
Bildschirmschoner
Neue Screensaver: Vielleicht nicht die wichtigste Neuerung und dennoch hübsch: neue Bildschirmschoner für den Nutzer.
Infobalken: Im Finder und an anderen Stellen des Systems sehen Sie Downloadfortschritte schön visualisiert.
Die Installation setzt Mac-OS X 10.6.8 oder OS X 10.7 voraus, kompatibel mit Mountain Lion sind die meisten seit 2007 produzierten Macs. In den ersten vier Tagen nach der Veröffentlichung des neuen Mac-Betriebssytems zählt Apple vier Millionen Downloads von OS X 10.8 Mountain Lion. Im Vorjahr registrierte Apple am ersten Tag eine Million Downloads von OS X 10.7 Lion, im vierten Quartal des Geschäftsjahres, das von Juli bis September lief, waren es insgesamt vier Millionen Downloads.
Diktierfunktion in Mountain Lion aktivieren
Die Diktierfunktion ist eine Alternative zu Siri unter Mountain Lion.
Zum Tipp "Diktierfunktion"
Foto: ©Macwelt
Diktierfunktion in Mountain Lion aktivieren
Die Diktierfunktion ist eine Alternative zu Siri unter Mountain Lion.
Die Programme lassen sich etwas anders als noch unter OS X Lion aus dem Dock löschen.
Erinnerungen schneller eintragen
Die Erinnerungen lassen sich schnell diktieren.
iCloud-Dokumente verwalten
iCloud-Dokumente lassen sich in Ordner sortieren.
Die Wisch-Geste für die Mitteilungszentrale von rechts nach links funktioniert nur, wenn man die zwei Finger außerhalb des Trackpads setzt.
Mit einem Klick lassen sich die Benachrichtigungen bis zum nächsten Tag abschalten.
Zugriff auf Adressbuch verweigern
Nicht jede Applikation braucht unbedingt den Zugriff auf das eigene Adressbuch.
Im Launchpad lässt sich bequem nach installierten Apps suchen.
Die Wahltaste bei vielen Tastaturkurzbefehlen bietet noch mehr Möglichkeiten bei der Bedienung der Programme. In der Hilfe-Funktion sind diese Möglichkeiten jetzt abgebildet.
Die Textbearbeitungstools in Vorschau sind unter Mountain Lion anders geordnet.
Schriften in Notizen verwalten
Die auf dem Desktop eingestellten Schriften in Notizen werden auf dem iPad übernommen.
Geöffnete Dateien umbenennen
Die geöffneten Dokumenten kann man in der horizontalen Leiste umbenennen.
Scrollbalken einblenden
Scrollbalken in Safari lassen sich mit einer Touchgeste einblenden.
Neue Touchgeste für Magic Trackpad
Eine neuen Touchgeste lässt direkt im Lexikon nachschlagen.
Ordner in iCloud
Man erstellt einen Ordner in iCloud genau so wie auf dem iPhone. Dafür muss man eine Datei auf die andere ziehen.
Ratgeber zu Mountain Lion
Apple setzt Server von Oracle und IBM ein
Vor einigen Jahren zeigte Apple stolz auf einer Keynote den IT-Verantwortlichen der Technischen Universität von Virginia, die für ihren Rechencluster 1.100 Power Mac G5 und später Xserves der gleichen Anzahl einsetze. Wer nun glaubt, Apple würde seine eigene Rechenzentren ausschließlich mit Mac Pro betreiben - den Xserve hat Apple bekanntlich 2010 aus dem Angebot genommen – der dürfte irren. Denn wie der IDG News Service berichtet, sucht Apple über seine Website IT-Spezialisten für den Standort Maiden, North Carolina – diese sollten aber langjährige Expertise in der Administration von Oracle/Sun-Servern respektive IBM/AIX-Servern mitbringen. Das Rechenzentrum setzt demnach auf eine gemischte Architektur, mit Linux-Servern und solchen unter OS X. Über die Hardware ist wenig bekannt, IBM bietet jedoch die auf dem Unix-Derivat AIX aufsetzenden Maschinen mit den Power-Prozessoren an, die Apple zugunsten von Intels Chips ab 2006 aus seinen Rechnern verbannte. Der derzeit schnellste Supercomputer der Welt, der Sequoia BlueGene/Q des Lawrence Livermore National Laboratory läuft ebenfalls mit Power-Prozessoren und AIX-Linux. Die Oracle/Sun-Server sind entweder mit x86- oder Sparc-Prozessoren erhältlich, welche Apple davon einsetzt, geht aus dem Stellenangebot nicht hervor.
Macwelt-Jahresrückblick
Das Apple-Jahr in der Rückschau in zwölf Teilen
Kein ACTA in Deutschland
ACTA – aus und vorbei. Das EU-Parlament hat sich mit überwältigender Mehrheit gegen das umstrittene Abkommen ausgesprochen. Das EU-Parlament hat abgestimmt und sich gegen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ausgesprochen. Das heißt, ACTA wird in der Europäischen Union nicht rechtskräftig werden. Es ist das erste Mal, dass das Parlament ein internationales Handelsabkommen ablehnt. 478 Parlamentarier waren gegen ACTA, nur 39 dafür. 165 Abgeordnete enthielten sich ihrer Stimme.
Kurz vor der Abstimmung hat ACTA-Befürworter Christofer Fjellner (EVP, SE) sich noch um eine Aufschiebung der Abstimmung bemüht – bis das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Vereinbarkeit von ACTA und EU-Recht vorliege. Die Aufschiebung hat er zwar nicht erreicht, die vielen Enthaltungen schreibt die Pressemitteilung des Parlaments aber dem Widerstand gegen seinen Vorschlag zu. ACTA war von EU, USA, Kanada, Japan, Mexiko, Australien, Marokko, Neuseeland, Singapur, Südkorea und der Schweiz ausgehandelt worden. Das Ziel von ACTA: Produkt- und Markenpiraterie bekämpfen. ACTA-Gegner sehen durch das umstrittene Abkommen bürgerliche Freiheiten in Gefahr. Das Abkommen sei zu vage, lasse Fehlinterpretationen zu und mache Provider zu Internet-Sheriffs. Kritiker bemängeln außerdem, dass ACTA weitgehend hinter verschlossenen Türen entstanden ist.
Das Europäische Parlament zeigt sich von den vehementen Demonstrationen gegen ACTA überrascht. Straßendemos, E-Mails an Abgeordnete und Anrufe in den Büros waren nicht die einzigen Anti-ACTA-Aktionen. Das Parlament erreichte auch ein Petitionsschreiben gegen ACTA mit 2,8 Millionen Unterzeichnern aus aller Welt.
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