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Januar: Zeit für den Wechsel

22.12.2006 | 07:27 Uhr |

Der erste Intel-Mac ist ein iMac +++ Macbook Pro löst Powerbook ab +++ Mehr für das Web: iLife ‚06 +++ Mit Tabellenkalkulation: iWork ‚06 +++ Dank iPod: Apple verkauft sich reich +++ Disney übernimmt Pixar – Jobs wird Aufsichtsrat +++ Adobe positioniert Lightroom gegen Aperture

Der Erste Intel-Mac ist ein iMac

Apple iMac mit Intel-CPU
Vergrößern Apple iMac mit Intel-CPU

Im Juni 2005 hatte Apple angekündigt, in Zukunft auf Intel als Prozessorenlieferanten zu setzen. Innerhalb eines Jahres sollten die ersten Modelle auf den Markt kommen, bis Ende 2007 wolle man die dritte große Wandlung nach der von 68k zu PowerPC und von Mac-OS 9 zu Mac-OS X abgeschlossen haben. Es kommt alles anders, nämlich früher. Schon zur Macworld Expo im Januar läutet Apple den Systemwechsel ein und bringt die ersten Rechner mit Intel-Prozessoren heraus. Den iMac hatte dabei kaum jemand auf der Liste, hatte Apple doch erst im September zuvor ein überarbeitetes Modell mit G5-Chip herausgebracht.

Im neuen iMac arbeitet ein Intel Core Duo Prozessor mit bis zu 2 GHz Takt. Laut Apple soll der Intel-iMac zwei bis dreimal schneller sein als der bisherige iMac G5. Möglich mache dies der Intel-Prozessor, der mit zwei CPU-Kernen arbeitet und über 2 MB Cache-Speicher verfügt, auf den beide CPU-Kerne gleichzeitig zugreifen können.

Alle bisherigen iMac-Hardware-Features sind in der Intel-Maschine vorhanden. Dazu zählt die integrierte iSight-Videokamera, die Infrarot-Fernbedienung, die Serial-ATA-Festplatte mit bis zu 250 GB Kapazität, der 8fach-DVD-Brenner, 10/100/1000BaseT Ethernet und die integrierten Wireless-Technologien Airport Extreme und Bluetooth 2.0.

Theoretisch könnte man jedoch auch Windows XP auf diesem iMac installieren und dann nur für Windows erhältliche Software nutzen oder PC-Spiele auf dem iMac spielen. Die Grafikkarte ist für Spiele durchaus geeignet. Im Januar schweigt sich Apple noch aus, ob die Installation von Windows auf einen Intel-Mac in der Praxis möglich und zulässig ist.

Erstmals unterstützt der iMac nun auch offiziell Dual-Monitoring. man kann also einen zweiten Monitor anschließen und diesen unabhängig vom eingebauten Display betreiben. Die am Tag nach der Expo erhältlichen 17-Zoll- und 20-Zoll-Modelle bleiben im Preis gegenüber der G5-Version unverändert.

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