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Japanische Behörden ermitteln gegen Intel

08.04.2004 | 11:30 Uhr |

Tokio - Die japanischen Wettbewerbshüter ermitteln gegen den US-Halbleiter-Konzern Intel wegen angeblich unlauterer Methoden gegenüber der Konkurrenz.

Der Konzern bestätigte am Donnerstag, dass dabei die Zentrale der japanischen Intel-Tochter in Tokio sowie Firmenbüros an zwei weiteren Standorten durchsucht wurden.

Das US-Unternehmen habe angeblich auf japanische Technologiekonzerne wie Sony, NEC und Fujitsu Druck ausgeübt, bestimmte Produkte der Konkurrenz nicht zu benutzen, berichten japanische Medien. Zu dem Sachverhalt würden auch die betroffenen japanischen Firmen befragt.

Intel wollte den Vorwürfen selbst keine Stellungnahme abgeben. "Es ist wahr, dass die Behörden unsere Geschäftsräume durchsucht haben, aber die Vorwürfe kommentieren wir nicht", sagte ein Vertreter der Firma der Nachrichtenagentur AFX. Intel ist der weltgrößte Chiphersteller. Weltweit sieht das Unternehmen seinen Marktanteil bei Mikroprozessoren bei über 80 Prozent.

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