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Japanische Fabrik für iPhone-Displays geplant

23.02.2015 | 10:44 Uhr |

Apple soll eine Investition von umgerechnet 1,7 Milliarden US-Dollar in den Bau eines neuen Werkes von Japan Display planen. In der Fabrik sollen in Zukunft LTPS-Bildschirme produziert werden.

Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkan Kogyo Shimbun am Freitag berichtet, plant Apple angeblich eine Kooperation mit Japan Display zur Errichtung eines neuen Werkes für die Herstellung von Displays. Die in der Fabrik hergestellten Panels sollen auf der LTPS-Technologie ("Low Temperature Poly Silicon") basieren, Panels dieser Art kommen auch schon beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus zum Einsatz. Apple solle den Großteil der Projektkosten tragen, so die Wünsche von Japan Display.

Die Displayproduktion im neuen Werk soll schon nächstes Jahr anlaufen. Langfristig soll auch die Produktion von OLED-Displays möglich sein. OLED-Panels könnten unter anderem in künftigen Apple Produkten wie der Apple Watch oder dem iPhone zum Einsatz kommen. Japan Display entstand 2012 aus einem Zusammenschluss der Displaysparten von Sony Corp, Toshiba Corp und Hitachi Ltd. Trotz der großen Investition soll das neue Werk von Japan Display nicht exklusiv für Apple produzieren.

Auch in der Vergangenheit investierte Apple bereits Milliardensummen in neue Fertigungsstätten und Fabriken von Unternehmen wie Sharp. Neben Japan Display plant angeblich auch Foxconn den Bau einer neuen Fabrik für LCD-Displays, die in künftigen iPhone Generationen zum Einsatz kommen sollen. Bisher wurden weder der Bau noch die Investition von Apple in die neue Japan Display Fabrik offiziell bestätigt.

Quellen: Reuters

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