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Jobs traf unwissentlich leiblichen Vater

25.10.2011 | 07:20 Uhr |

Seit gestern ist in den USA Walter Isaacsons Steve-Jobs-Biographie im Handel, Amazon und Apple bieten hierzulande E-Books an, die deutsche Ausgabe kommt am 31. Oktober

Immer mehr Details aus dem Werk sickern durch, in der letzten Woche hatte man bereits von Steve Jobs’ Zorn auf Google und sein Bedauern über mögliche Fehlentscheidung bei der Behandlung seiner Krebserkrankung gehört.

Ein Detail aus dem Privatleben des Apple-Gründers hat Isaacson laut Spiegel Online in der Fernsehsendung 60 Minutes verraten: Jobs habe unwissentlich Kontakt zu seinem leiblichen Vater Abdulfattah Jandali gehabt. Erst in den späten Achtzigern hatte Jobs von seiner Adoption erfahren, Kontakt zu seiner leiblichen Mutter aufgenommen und dabei auch seine Schwester, die Autorin Mona Simpson kennengelernt.

Im Gegensatz zu ihr war er nicht an der Suche nach dem leiblichen Vater interessiert. Als Simpson Jandali ausfindig gemacht hatte, verschwieg sie ihm daher ihren Bruder - Jandali erzählte hingegen von einem Restaurant, das er im Silicon Valley betrieben habe. Einmal habe dabei sogar der Apple-Chef dort gespeist, ein gutes Trinkgeld gegeben und ihm die Hand geschüttelt: "Ich erinnere mich, den Besitzer getroffen zu haben, einen Syrer. Das war mit großer Sicherheit er. Wir gaben uns die Hand - und das war's."

Erst 2005 erfuhr Jandali, wer sein Sohn ist, seither sind einige Versuche der Kontaktaufnahme gescheitert. Erst vor einigen Monaten will der mittlerweile 80jährige Jandali jedoch eine Antwortmail von Jobs erhalten haben - die Familie des Verstorbenen hatte die Existenz einer solchen Mail jedoch dementiert.

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