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Wegen Fox-News: Jobs nannte Murdoch "destruktiv"

07.11.2011 | 09:42 Uhr |

Steve Jobs hat mit Apple für wesentliche Umwälzungen gesorgt, in der Computerbranche, der Musikindustrie und dem Mobilfunk, sein Ringen mit dem Fortschritt ist eindrucksvoll in der autorisierten Biographie des Apple-Gründers von Walter Isaacson nach zu erleben

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Das "nächste große Ding" soll dem Buch zufolge ein revolutionärer Fernsehapparat von Apple werden. Noch lange nicht abgeschlossen sind die durch Apple-Technologie angestoßenen Änderungen im Schulbuchwesen und im Journalismus, die Jobs laut Isaacson in seinen letzten Lebensjahren sehr am Herzen lagen.

Für die Erneuerung des Zeitungswesens hat sich Jobs nicht von ungefähr den mittlerweile strauchelnden Großunternehmer Rupert Murdoch ausgesucht, ihm aber klar zu verstehen gegeben, was er von einigen Teilen der News Corp. des gebürtigen Australiers hält. "Sie vermasseln es mit Fox News ," habe Jobs Murdoch bei einem Abendessen nach einer Klausurtagung der News Corp. im Juli 2010 erklärt, bei der er entgegen seinen Gewohnheiten als Gastredner aufgetreten war. "Die Achse verläuft heute nicht mehr entlang liberal-konservativ, sondern entlang konstruktiv-destruktiv und Sie haben sich auf die Seite der destruktiven Leute geschlagen. Fox ist eine unglaublich destruktive Kraft in unserer Gesellschaft geworden. Sie könne es besser, aber dies wird Ihr Vermächtnis bleiben, wenn Sie nicht aufpassen." Jobs scheint Recht zu behalten, wobei eher das britische Boulevard-Blatt "News of the World" und dessen Machenschaften zum großen Ansehensverlust Murdochs geführt hat.

Isaacson weiß über die Partnerschaft Apple-Murdoch weiter zu berichten, dass News Corp. kaum Probleme damit hatte, Apple die Abonnements für " The Daily " verwalten zu lassen und dass Murdoch von Jobs angebotene Hilfe beim Design der App für die tägliche Zeitung angenommen habe.

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