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Jobs-Witwe wollte Film verhindern

05.10.2015 | 12:08 Uhr |

Laurene Powell Jobs wollte den Kinostart des Biopics "Steve Jobs" verhindern lassen. Der Film werde dem Apple-Gründer nicht gerecht.

Laurene Powell Jobs , Witwe von Apple-Mitgründer Steve Jobs, versuchte laut „ The Wall Street Journal “ den am Freitag anlaufenden Kinofilm Steve Jobs zu verhindern. Da der Film sich hauptsächlich auf die 2011 erschienene Autobiografie von Steve Jobs bezieht, könne der Film von Aaron Sorkin (Drehbuch) und Danny Boyle (Regie) laut Powell Jobs nicht „aktuell“ sein und somit Steve Jobs nicht gerecht werden. Gegen eine Überarbeitung des Filmskriptes wehrte sie sich ebenfalls.

Der Vorsitzende von Universal Pictures, Donna Langley, versicherte jedoch, dass der Film „mit äußerster Integrität“ produziert worden sei. Das Angebot seitens des Filmstudios, den Film unter Ausschluss der Öffentlichkeit noch vor offiziellem Kinostart sehen und darüber diskutieren zu können, lehnte Powell Jobs ebenfalls ab.

Auch Apple-CEO Tim Cook kritisierte Steve Jobs und bezeichnete den Film als „opportunistisch“, wohingegen Apple-Mitgründer  Steve Wozniak positiv reagierte. In einem Interview mit „The Wall Street Journal“ lobte er die Arbeit von Boyle und Sorkin. Besonders beeindruckt sei er von der schauspielerischen Leistung von   Michael Fassbender (300, 12 Years a Slave), welcher den Apple-Visionär verkörpert: „Es fühlte sich an, als würde ich den echten Steve Jobs sehen.“

Neben Fassbender spielen noch weitere Hollywood-Größen mit: so werden Seth Rogan, Jeff Daniels und Kate Winslet bedeutende Persönlichkeiten des Apple-Konzerns porträtieren.

In den deutschen Kinos wird der Film ab dem 12. November 2015 zu sehen sein. 

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