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Townhall-Meeting: Steve Jobs zieht über Konkurrenten her

02.02.2010 | 10:20 Uhr |

Auf einer Mitarbeiterversammlung soll Steve Jobs über zahlreiche Mitbewerber gelästert haben. Unter anderem stehen Google und Adobe im Fadenkreuz.

Steve Jobs Quer
Vergrößern Steve Jobs Quer

Steve Jobs hat laut eines Berichts des Web-Magazins Wired das jährliche Treffen von Apple-Angestellten (Townhall-Meeting) dazu genutzt, um einigen Konkurrenten Breitseiten zu verpassen. So habe Jobs etwa betont, Google werde keine Chance bekommen, das iPhone zu "killen", was die derzeitige Intention des Suchmaschinengiganten sei. Dessen Firmenmotto "Don’t be evil" ("Sei nicht böse") sei nichts weiter als "ein Haufen Mist", schimpfte Jobs angeblich.

Bei Google würden Teams arbeiten, die Apple zerstören wollten, jeder bei Google wolle die Position des iPhone anfechten. Mit einem starken Upgrade wolle Apple diesen Angriffen jedoch schon bald kontern. Apple bringt in der Regel im Sommer ein neues iPhone-Modell auf den Markt. Auch Adobe hat laut Wired den Zorn Jobs’ auf sich gezogen. Der Apple-CEO bezeichnet den Flash-Hersteller als "faule Firma", Flash Lite, das Adobe unbedingt auf mobile Plattformen einschließlich des iPhones bringen will, sei "zu langsam, um nützlich zu sein". Schließlich sei meist Flash dafür verantwortlich zu machen, wenn ein Mac abstürze.

Auch das iPad muss auf das Flash-Plugin verzichten. Viele Nutzer beschweren sich in Diskussionsforen darüber, dass das versprochene Web-Erlebnis dadurch nicht eingehalten werden könne.

Kein Blu-ray in Macs

Den Mac will Apple schließlich demnächst auf "die nächste Ebene" bringen, weitere Angaben machte Jobs dazu nicht. Allenfalls ließ er durchblicken, was auch den Modellen des Jahres 2010 fehlen werde: Blu-ray. Das Format werde solange keinen Einzug in Macs halten, solange sich diese besser verkauften als Rechner mit Blu-ray-Laufwerken, betonte Jobs.

Zur Übernahme des Musikstreamingservices Lala sagte Jobs schließlich, man wolle die Talente von Lala in das iTunes-Team einbringen. Ob dieses nun an einer Cloud-Version von iTunes arbeite, verriet Jobs nicht.

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