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Jobs wehrt sich gegen Fortune-Vorwürfe

20.08.2001 | 00:00 Uhr |

In seiner Ausgabe vom 25. Juni hatte das Magazin Fortune eine Liste der "größten Abzocker" unter Amerikas CEOs veröffentlicht. Dabei hatte das Blatt den Wert der Aktienoptionen aufgelistet, die Aufsichtsräte den Bossen teilweise schwer angeschlagener Firmen gewährt hatten. Als Ober-Abzocker mit einem Aktienpaket im Wert von 872 Millionen US-Dollar stand Apple-Chef Steve Jobs da. In einem Leserbrief an die Zeitschrift rückte Jobs nun die Fakten gerade. Tatsächlich seien seine Aktien-Optionen "keinen Penny wert", da der Ausübungskurs bei 43,59 US-Dollar liege. Bei dem derzeitigen Kurs unter 20 US-Dollar würde Jobs gar einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe machen, würde er sein Kaufrecht jetzt ausüben. Zerknirscht musste die Redaktion von Fortune eingestehen, dass es ein Fehler gewesen sei, diesen Umstand nicht zu erwähnen. Jobs Optionen seien jedoch zehn Jahre lang gültig, weswegen bei einer durschnittlichen Steigerungsrate von 9,2 Prozent per anno, wie es im letzten Jahrzehnt der Fall war, das Aktienpaket nach Ablauf der Frist gar 1,2 Milliarden US-Dollar wert wäre. pm

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