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Joyn startet mit Telekom und Vodafone

20.03.2013 | 10:50 Uhr |

Der angebliche "Nachfolger der SMS" ist nun endlich im App Store erhältlich. Die ersten Nutzer von Joyne müssen aber warten, bis der Dienst Sinn ergibt - oder ihre Freunde proaktiv dazu einladen. Telekom und Vodafone sind von Anfang an dabei, O2 kommt später hinzu.

Solange noch keiner der Freunde und Bekannten Joyn beigetreten ist, erweist sich das neue Netz als witzlos - wir wollen die Entwicklung weiter beobachten.
Vergrößern Solange noch keiner der Freunde und Bekannten Joyn beigetreten ist, erweist sich das neue Netz als witzlos - wir wollen die Entwicklung weiter beobachten.

Nach einem missglückten Frühstart ist die App Joyn nun endgültig im App Store verfügbar . Die großen Telekommunikationsanbieter Telekom, Vodafone (von Anfang an dabei) und O2 (ab Sommer im Joyn-Netzwerk) preisen das System als "Nachfolger für SMS". Über Joyn sollen sich nicht nur Textnachrichten austauschen lassen, sondern auch Videotelefonate und Chats mit bis zu 20 Teilnehmern möglich sein. Anders als etwa bei Whats App sollen die Adressen, auf die Joyn zugreift, auf dem Mobilgerät gespeichert bleiben und nicht auf einem entfernten Server hinterlegt werden, versprechen die Entwickler.

Beim ersten Programmstart von Joyn greift die App auf die Daten der App Kontakte zurück, schafft es aber nicht wie diese, Facebook-Kontakte mit denen aus iCloud zu einem zu verknüpfen - lästige Doppler in der Liste sind die Folge. Im Adressverzeichnis zeigt Joyn mit einem stilisierten Programmsymbol an, welche der Kontakte bereits dem Netz beigetreten sind – die erste Anmeldung muss bei ausgeschaltetem WLAN erfolgen. Kurz nach dem Start des Dienstes finden wir freilich nur uns selbst als Joyn-Teilnehmer in der Liste - bleibt abzuwarten, wie schnell Joyn Akzeptanz findet. Aus der App heraus lassen sich die Kontakte jedoch per E-Mail oder (potentiell kostenpflichtiger) SMS zu Joyn einladen.

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