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Jugendschutz: Fast 2000 Internet-Angebote beanstandet

26.05.2006 | 10:49 Uhr

Die Zentralstelle jugendschutz.net hat im vergangenen Jahr fast 2000 pornografische, rechtsextreme oder gewaltverherrlichende Internet-Angebote beanstandet. Das seien rund zwölf Prozent mehr als 2004, teilte das Jugendministerium Rheinland-Pfalz am Mittwoch in Mainz mit.

Zwei Drittel der 874 Verstöße auf deutschen Internet-Plattformen hätten mit einer Beanstandung beim Anbieter schnell beseitigt werden können. In 183 Fällen sei die Kommission für Jugendmedienschutz eingeschaltet worden. Diese ließ daraufhin Seiten sperren und verhängte auch Bußgelder.

Auf ausländischen Internet-Plattformen registrierte die im staatlichen Auftrag arbeitende Zentralstelle jugendschutz.net 1075 Verstöße gegen die Jugendmedien-Schutzbestimmungen. Ein Drittel davon habe rasch beseitigt werden können. 253 kinderpornografische Angebote aus dem Ausland seien dem Bundeskriminalamt gemeldet worden.

Zudem gelang es den Angaben zufolge erstmals, Websites bei Nazi-Providern schließen zu lassen und den Zugriff auf eine Internet-Plattform mit Gewalt-Videos zum Herunterladen zu sperren. (dpa/ssp)

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