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Juli: Apple verkauft sich reich – Microsoft droht mit Zune

28.12.2006 | 06:32 Uhr |

Apple übertrifft Erwartungen – 472 Millionen US-Dollar Gewinn +++ Microsoft bestätigt iPod-Konkurrenten Zune +++ Nothing else matters: Metallica endlich im iTMS +++ AMD übernimmt ATI

Apple übertrifft Erwartungen – 472 Millionen US-Dollar Gewinn

Apple bleibt auf Erfolgskurs
Vergrößern Apple bleibt auf Erfolgskurs

Das zweitbeste Quartal aller Zeiten in Umsatz und Gewinn kann Apple mit dem Ende Juni abgeschlossenen Dreimonatszeitraum ausweisen. Lediglich die Umsätze bleiben ein wenig hinter den Analystenerwartungen zurück, während die Gewinne kräftig zulegen. Der iPod erweist sich auch weiterhin als Renner, Apple kann aber auch deutlich mehr Macs verkaufen.

"Wir freuen uns sehr, den zweithöchsten Quartals-Umsatz und -Gewinn in der Firmengeschichte von Apple präsentieren zu können", sagt Finanzchef Peter Oppenheimer.

Der Überschuss von Apple klettert von 320 Millionen Dollar im Vorjahr um 48 Prozent auf 472 Millionen Dollar. Je Aktie entspricht dies einem Gewinn von 54 Cent nach 37 Cent im Vorjahr.

Beim Umsatz bleibt Apple im Berichtsquartal dagegen leicht hinter den Erwartungen zurück. Er klettert von 3,52 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 4,37 Milliarden Dollar, und liegt damit um 24 Prozent höher. Die Prognosen waren jedoch von 4,40 Milliarden US-Dollar ausgegangen.

Insgesamt liefert der Mac-Hersteller mit 1,327 Millionen Rechnern 12 Prozent mehr aus als im Vorjahr. iPods verkauft Apple 8,111 Millionen Stück, 32 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

"Wir sind begeistert über das Wachstum im Mac- Business", sagt Apple-Chef Steve Jobs. Der Anteil an Intel-basierten Mac-Rechnern habe in den Monaten April bis Juni 75 Prozent betragen. "Das ist mit Abstand der reibungsloseste und erfolgreichste Übergang, den wir je erlebt haben".

Im Vergleich zum Vorjahr sind nach IDC-Zahlen die Mac-Verkäufe in den USA von 655.000 auf 760.000 Stück angestiegen, was einem zweistelligen Wachstum von 16 Prozent entspricht. Der Marktanteil Apples steigt von 4,4 Prozent auf 4,8 Prozent

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