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Juli: Rekord über Rekord

29.12.2005 | 00:27 Uhr |

Schon wieder ein Rekordquartal für Apple +++ Apple überarbeitet iBook und Mac Mini +++ Microsoft und Google streiten sich um Top-Mitarbeiter im China-Geschäft +++ Virex und Apple passen nicht zusammen +++iPod-Integrationen von Scio und Volkswagen +++ Longhorn heißt jetzt Vista +++ Avid übernimmt Pinnacle +++ Psychiater warnt vor iPod-Halluzinationen

Apple meldet Rekordumsatz und -Gewinn

Apple Bilanz Aufmacher
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Cupertino, 13. Juli: Und das nächste Rekordquartal: Apple hat dank weiterhin starken Wachstums des iPod-Absatzes und ausgezeichneter Rechnerverkäufe im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 Rekordgewinne- und -umsätze verbucht. Das Geschäft in Europa lief dabei hervorragend und Mac-OS X 10.4 Tiger leistete einen wesentlichen Beitrag zur Bilanz. Der Umsatz im dritten Quartal legte im Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent auf 3,52 Milliarden Dollar zu, dem höchsten Wert, den die Firma je in einem Quartal erzielt hat. Apple verdiente im dritten Quartal 320 Millionen Dollar oder 425 Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2003/2004. Der Gewinn pro Aktie übertraf mit 37 Cent je Aktie die Erwartungen der Wall Street von 31 Cent je Aktie deutlich.

Apple lieferte im dritten Quartal 1,182 Millionen Rechner aus, was einem Wachstum von 35 Prozent entspricht. Seit dem dritten Quartal nennt Apple keine genauen Vekaufszahlen einzelner Produkte, sondern unterscheidet nur noch zwischen den Produktgruppen "Desktop" und "Mobile" in seinen Bilanzen. Demnach haben Desktoprechner mit 687.000 verkauften Einheiten 845 Millionen Dollar eingebracht, die Powerbooks und iBooks verkauften sich 495.000 mal und spülten das Rekordergebnis von 720 Millionen Dollar in Cupertinos Kassen.

Der Verkaufszahlen für den iPod erreichten neue Rekordwerte, Apple setzte 6,155 Millionen Einheiten ab, vor einem Jahr waren es lediglich 860.000 Stück gewesen. Die iPods steuerten 1,1 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei.

Ohne konkrete Zahlen zu nennen, erwartete Oppenheimer weitere Zuwächse beim Mac Mini, der ein preisbewusstes Publikum anspreche, das bislang außerhalb Apples Reichweite gelegen hatte. Softwareumsätze sollten den Erfahrungen zufolge im kommenden Quartal wieder zurückgehen, traditionell seien diese im ersten Quartal nach Erscheinen der Produkte am besten. Von Verkäufen des Betriebssystems angetrieben, nahm Apple im abgelaufenen Quartal 345 Millionen Dollar ein, 100 Millionen Dollar steuerte der Tiger bei und entwickelte sich zur bestverkauften Software der Apple-Geschichte.

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