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Junge Menschen ziehen Webclips dem Fernseher vor

02.06.2008 | 16:15 Uhr |

Laut einer Studie ist der starre Programmablauf des Fernsehens ein Ärgernis für junge Zuschauer. Sie bevorzugen es, selbst zu bestimmen, wann sie etwas sehen wollen.

Das Internet verändert nicht nur die Lesegewohnheiten sondern beeinflusst auch die Vorlieben der TV-Zuschauer. 62 Prozent der Befragten stören sich an den festen Sendezeiten. Die ergibt eine Studie der Management-Beratung Accenture. "Jugendliche und junge Erwachsene leben in einer 'On-demand'-Umgebung - in der ihnen dank Internet jederzeit alles zur Verfügung steht", sagt Veit Siegenheim von Accenture.

Fernsehen ist ein lineares und autoritäres Medium. Die Programmplanung bestimmt, wann was zu sehen ist. Direkte Interaktivität findet hier nicht statt. Ganz anders im Internet. Hier können die Zuschauer ganz alleine festlegen, was sie sehen wollen und wann sie es sehen wollen. Vorspulen oder Wiederholen ist ebenso möglich. Drei Viertel aller Befragten zwischen 14 und 29 schauen regelmäßig Videoclips auf den einschlägigen Webportalen.

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