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Justizministerium sieht Kunden von Microsoft-Einigung profitieren

31.08.2007 | 12:41 Uhr |

Fünf Jahre nach der Einigung des US-Justizministeriums (Department of Justice, DOJ) mit Microsoft im Anti-Kartellverfahren gegen das Unternehmen zieht die Behörde eine positive Bilanz.

Demnach habe die Einigung trotz der Stimmen einiger Kritiker den Wettbewerb gestärkt und die Anwender profitieren lassen, die nun eine größere Auswahl an Browsern und Multimedia-Anwendungen hätten. In einem elfseitigen Report erklärt das DOJ: "Im Wettbewerb hat es einige Entwicklungen gegeben ... das weist darauf hin, dass das Urteil sein Ziel erreicht hat, die Wettbewerbsbedingungen für Middleware zu verbessern, indem es von Microsoft errichtete Hindernisse entfernte." Als Beispiele führt der Report insbesondere die wachsenden Marktanteile von Browsern wie Opera und Firefox an sowie den Erfolg von iTunes, Quicktime und Adobe Flash. Zudem seien immer mehr webbasierte E-Mail-Dienste im Rennen und Hardwarehersteller wie Dell würden ihre Rechner immer öfter mit Linux ausliefern. Wie das DOJ einräumt, hätten keine der genannten Produkte Microsoft nennenswert Marktanteile abgeknöpft. Es sei aber nicht das Ziel der vor fünf Jahren getroffenen Vereinbarungen gewesen, Microsoft zu schaden, sondern den Wettbewerb zu stärken.

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