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Kabelklau stoppte Alien-Suche

05.03.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf der Suche nach außerirdischer Intelligenz wurden die Teilnehmer am Seti-Projekt mit einem ganz irdischen Problemen konfrontiert: dem Kabelklau.

Beim Distributed-computing-Projekt Seti@home suchen über zwei Millionen Teilnehmer in 224 Ländern via Web nach Lebenszeichen von Außerirdischen. Diese Suche hatte Mitte letzter Woche ein jähes Ende: Laut der Universität Berkeley gruben Kupferdiebe in der Nacht vom 27. Februar ein Kabel aus. Dabei wurde ein Glasfaserkabel zerschnitten, das zwei Berkeley-Laboratorien verbindet. Zunächst hoffte man, die Leitung innerhalb eines Tages zu reparieren. Extrem schlechtes Wetter behinderte die Arbeiten jedoch. Nach fünf Tagen kann die Alien-Suche jetzt weitergehen.

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