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Crowdfunding: Der Geldbeutel lädt Smartphone

11.05.2016 | 15:06 Uhr |

Das Berliner Startup Poqit sucht nach Investoren für sein modisches Wearable: Ein Portemonnaie, das Smartphones drahtlos lädt.

Das junge Unternehmen Poqit.berlin zeigt auf der Crowdfunding-Plattform Companisto sein Konzept eines drahtlosen externen Akkus für Smartphones mit Zusatznutzen. Der Akku ist in ein Portemonnaie integriert, kompatible Smartphones laden ihre interne Batterie per Induktion durch bloßes Auflegen auf den Geldbeutel wieder auf. Das Ladesystem arbeitet nach dem weit verbreiteten Qi-Standard, für das iPhone gibt es passende Hüllen , die einen Induktionsempfänger haben und Ladestrom dann via Lightning an das Apple-Gerät schicken. Smartphones anderer Hersteller wie Samsung haben den Empfänger für den induzierten Strom bereits eingebaut.

Poqit lässt sich auch kabellos aufladen, die Geldbörse hat aber noch einen anderen Vorteil zu bieten: Eine Abschirmung, die vor Skimming schützen soll. Eine Schutzfolie verhindert dabei, dass die Magnetstreifen oder RFID-Chips auf den in Poqit eingesteckten Karten im Vorbeigehen ausgelesen werden können. Poqit soll sich zudem durch einen Alarm bemerkbar machen, wenn die Entfernung zum Smartphone zu groß wird, so soll man also weder die Geldbörse noch das Telefon liegen lassen können. Poqit und Smartphone sind auch in der Lage, sich gegenseitig wieder aufzufinden.

Der Prototyp ist fertig, Patent beantragt und Marke eingetragen, mit denen aus der Crowd eingesammelten Investitionen will das Berliner Startup die Massenproduktion seines ladenden Portemonnaies finanzieren.

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