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Kahlschlag bei Alta Vista: 225 Jobs weg

18.09.2000 | 00:00 Uhr |

Das amerikanische Internet-Unternehmen AltaVista
will vor dem geplanten Börsengang ein Viertel seiner Belegschaft
entlassen, um schneller in die Gewinnzone zu gelangen.

Wie das Unternehmen in Palo Alto (US-Bundesstaat Kalifornien)
mitteilte, sollen 225 Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten. Schwarze
Zahlen werden vom 31. Januar an erwartet, zitierte die
Wirtschaftsagentur Bloomberg den AltaVista-Chef Rod Schrock.

Die Muttergesellschaft CMGI, ein Risikokapitalgeber, hatte den
Börsengang im April wegen der schlechten Börsenstimmung verschoben.
CMGI hatte AltaVista im vergangenen Jahr von dem Computerhersteller
Compaq gekauft. AltaVista, das im Internet ein Portal mit einer
populären Suchmaschine betreibt, will Geld mit der Lizenzierung
seiner Suchtechnologien an andere Unternehmen verdienen. Die
Expansion soll mit der Ausdehnung auf 35 Länder von derzeit sieben
vorangetrieben werden. AltaVista hat seit seiner Gründung rund 800
Millionen Dollar (rund 1,8 Mrd. DM) Verlust eingefahren.
dpa

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