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Kalifornien bestraft erstmals Spammer

27.10.2003 | 13:30 Uhr |

Der US-Bundesstaat Kalifornien hat im Kampf gegen unerwünschte E-Mail-Werbung einen ersten Sieg vor Gericht errungen.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, muss die E-Mail-Marketingfirma PW Marketing gemäß des erst im September verabschiedeten Anti-Spam-Gesetzes zwei Millionen Dollar Strafe zahlen. Den Eignern des Unternehmens, Paul Willis und Claudia Griffin hat das Gericht nachgewiesen, Millionen von Spam-Mails verschickt zu haben, in denen sie Informationen über die technischen Vorgehensweisen des Spammens verbreitet haben. Den Geschäftsleuten ist es nach dem Beschluss darüber hinaus für 10 Jahre untersagt, ein Unternehmen zu leiten oder zu besitzen, das Werbung im Internet betreibt.
Den Fall hatte der kalifornische Generalstaatsanwalt Bill Lockyer vor Gericht gebracht, sein Sprecher Tom Dressler sieht in der Entscheidung einen Präzendenzfall, der in Zukunft einfachere Verurteilungen erlaube.

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