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Kampf gegen Verbreitung von Skinhead-Songs

24.03.2004 | 11:25 Uhr |

Bei bundesweiten Ermittlungen wegen der Verbreitung rechtsextremer Musik im Internet hat die Polizei am Mittwoch mehr als 330 Wohnungen durchsucht.

Wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilte, werde gegen 342 Verdächtige ermittelt, die über eine Internet-Tauschbörse Musiktitel mit volksverhetzenden Inhalten angeboten haben sollen. Die Texte seien menschenverachtend, rassistisch und teilweise mit nationalsozialistischem Inhalt. Das BKA koordiniert die Razzien in 15 Bundesländern (außer Bremen). Allein in Niedersachsen seien 42 Wohnungen durchsucht worden, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes Niedersachsen. Gegen die Verdächtigen werde wegen Volksverhetzung ermittelt.

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