923894

Kampfansage an Unix

08.07.2004 | 14:13 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Seit einem halben Jahr gibt es für Linux einen eingehend überarbeiteten Kern. Von dessen Änderungen profitieren insbesondere Server-Anwendungen. Die Details seiner technischen Verbesserungen lassen erkennen, wie sich das Betriebssystem positioniert und wohin die Reise geht. Es wird zu einer ernsten Konkurrenz für Unix.

Zwei Jahre hat die Entwicklung am Kernel 2.6 gedauert, drei Jahre waren seit der Veröffentlichung des Vorgängers 2.4 ins Land gezogen. Während dieser eine lange Phase der Konsolidierung durchlaufen musste, galt sein Nachkomme von Anfang an als stabil. Nicht verwunderlich also, dass Suse, Red Hat und Mandrake ihn bereits in ihre Distributionen aufgenommen haben.

Wer von der jüngsten Linux-Kernel-Version (aktuell: 2.6.6) spektakuläre Neuerungen erwartet, wird auf den ersten Blick enttäuscht. Viele der wesentlichen Veränderungen bleiben dem Auge des Durchschnittsanwenders verborgen. Zu spüren sind eine höhere Performance, und bekannt ist die erweiterte Skalierbarkeit. Weiter ...

0 Kommentare zu diesem Artikel
923894