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Apple-User zahlen mehr pro OS als Microsoft-Anwender

29.08.2006 | 16:04 Uhr |

Durch häufigere und regelmäßigere Updates des Betriebssystems fällt Apples Profit pro OS höher aus als der Gewinn durch XP und Co. in Redmond.

Eine Studie von Piper Jaffray zeigt, dass Apple im Schnitt pro Jahr ein Mac OS herausbringt, zum Preis von 129 US-Dollar. Beim Konkurrenten Microsoft liegt der Veröffentlichungs-Rhythmus bei 2,25 Jahren, während der Preis rund 114 Dollar beträgt, schreibt Apple Insider. Für ein Upgrade zahlt der Mac-User im Schnitt 107,50 Dollar, der Microsoft-Kunde 48,44 Dollar. Analyst Gene Munster fasst die Untersuchung zusammen: "Apple-User zahlen einen jährlichen Premium-Preis für regelmäßigere Mac OS X Updates, was mehr Gewinn pro Anwender für Apple bedeutet." Dies entspreche Apples Preisstrategie, nach der Mac-User bereit seien, mehr Geld für Hard- und Software mit dem Apfel-Logo zu bezahlen, so der Verfasser der Studie, Gene Munster.

Kanadische Vista-Preise durchgesickert

Auf der Internetseite von Microsoft Canada sind kurzzeitig erste Preise zum kommenden Betriebssystem Vista aufgetaucht, berichtet Cnet. Demnach soll die Home-Basic-Edition, wie bisher auch XP Home, umgerechnet 233 US-Dollar kostet. Der Preis für die heimische Premium-Version mit Media Center und Tablet-PC-Funktionen soll rund 269 amerikanische Dollar betragen, so der Artikel. Die Business-Variante von Vista werde 341 Dollar kosten, sieben Prozent weniger als der Preis für XP Professional in Kanada beträgt. Für das Premium-Vista sieht Microsoft einen Preis von 449 Dollar vor. Die Preise sind bereits wieder von der Seite verschwunden. Ein Microsoft-Sprecher betonte, die Angaben beträfen den kanadischen Einzelhandel, US-Preis werde die Firma zur Veröffentlichung von Vistas "Release Candidate 1" im September bekannt geben.

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