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Googles Schmidt muss vor Komitee des US-Senats aussagen

11.07.2011 | 07:04 Uhr |

Google hätte lieber seine Anwälte geschickt, aber das Kartell-Komitee besteht auf dem Erscheinen des CEOs Page oder dem Verwaltungsrat Schmidt.

Eric Schmidt
Vergrößern Eric Schmidt
© Google

Google stimmte den Forderungen des Kartell-Komitees des US-Senats zu und schickt seinen Verwaltungsrats-Vorsitzenden Eric Schmidt , um zur Untersuchung zu Wettbewerb im Internet auszusagen. Am liebsten hätte Google natürlich seine Rechtsvertreter gesendet, aber zwei Senatoren haben im Juni Google schriftlich ausdrücklich entweder Schmidt oder Googles CEO Larry Page vorgeladen.

Die beiden Senatoren, Herb Kohl, ein Demokat aus Wisconsin, und Michael Lee, ein Republikaner aus Utah erklärten in dem Brief , dass sie unbedingt Page oder Schmidt für die Zeugenaussage vor der Anhörung benötigen, das grundlegende Geschäftsstrategien diskutiert werden und nicht rein rechtliche Fragen. Während ursprünglich Googles Zeugenaussage noch vor der Kongress-Sommerpause im August angesetzt war, betätigte Lee nun, dass Schmidt im September vor dem Komitee erscheinen wird.

Neben der US-Senats-Untersuchung wegen Wettbewerbs-Verstöße n hat Google noch weitere rechtliche Probleme am Hals: Die US-Handelsbehörde hat eine allgemeine Untersuchung von Googles "aggressiven" Geschäftspraktiken angekündigt.

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