Kartellprozess
Intel legt Berufung gegen EU-Strafe ein
Der Chiphersteller Intel hat gegen die von der EU verhängte Strafe wegen unfairer Praktiken Berufung eingelegt.
Vor dem zweithöchsten Gericht der EU argumentiert Intel, die Wettbewerbskommission habe einige für Intel sprechende Tatsachen falsch interpretiert und andere Beweise für die Rechtmäßigkeit von Intels Handeln gar ignoriert, erklärte Intel-Sprecher Robert Manetta dem IDG News Service. Die Kommission sah es als erwiesen, dass Intel seine Marktmacht missbraucht habe und verhängte im Mai eine Strafe von einer Milliarde Euro gegen den Konzern. Zudem verboten die Wettbewerbshütern Intel, PC-Herstellern hohe Rabatte einzuräumen, wenn diese exklusiv Intel-Chips verbauen würden. Intels Berufung soll der Gerichtshof in Luxemburg verhandeln. Auch in Japan, Südkorea und den USA laufen Nati-Kartell-Verfahren gegen Intel.





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