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Apples iAd ruft Regulierungsbehörden auf den Plan

11.06.2010 | 07:31 Uhr |

Apples Anzeigenservice für mobile Werbung in Apps wird laut eines Berichtes der Financial Times zum Gegenstand einer Untersuchung von US-Regulierungsbehörden.

Diese wollen prüfen, ob Apple gegen Kartellgesetze verstößt, indem der iPhone-Hersteller Konkurrenten wie Google und Microsoft von dem Geschäft ausschließt. Noch sei unklar, ob sich die Federal Trade Commission (FTC) oder das US-Justizministerium um die Angelegenheit kümmern werden. Weder die FTC noch Apple gaben zu dem Bericht eine Stellungnahme gegenüber dem IDG News Service ab.

Apples Nutzungsbedingungen zu iAds verbieten, Daten über die Nutzung der Ads zu sammeln, es sei denn, sie würden an unabhängige Dienstleister ausgeliefert, deren Hauptgeschäft die Auslieferung von mobilen Anzeigen sei. Ein Service-Provider, der mit einem Hersteller von Handy-Betriebssystemen, mobilen Geräten oder Entwicklungsumgebungen verbandelt sei, wäre demnach ausgeschlossen, Apple selbst natürlich nicht. Damit verbietet Apple seinen Entwicklern etwa implizit, Gogoles AdMob-Service zu nutzen, was AdMob-Gründer Omar Hamoui in seinem Blog kommentierte: "Das ist nicht im besten Interesse von Entwicklern und Anwendern. Künstliche Wettbewerbshürden schaden diesen und behindern langfristig die technische Entwicklung.

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