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Kartellverfahren gegen Apple wegen europäischer iTunes-Preise beginnt

18.09.2007 | 08:23 Uhr |

Nachdem das Europäische Gericht erster Instanz die Kartellstrafe gegen Microsoft über 497 Millionen Euro auch nach einer Beschwerde des Softwareherstellers für rechtmäßig erklärt hat, nimmt die Europäische Kommission jetzt wieder Apple ins Visier.

Die Kommission sieht ein Problem darin, dass Bürger verschiedener EU-Staaten verschiedene Preise in Apples Download-Dienst zahlen müssen und nicht in den Stores anderer Staaten einkaufen können. Neben Apple könnte eine Strafe, die bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes betragen kann, auch die einzelnen Musik-Labels treffen. Am Mittwoch beginnt die erste Verhandlung in dem Kartellverfahren. Apple selbst sieht die Schuld derweil allein bei den Labels: Cupertino selbst habe sich ohnehin einen europaweiten iTunes Store gewünscht.

Info: Wall Street Journal

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