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Kein Widerrufsrecht für Zeitungsabo per Internet oder Telefon

07.07.2006 | 10:07 Uhr

Für ein am Telefon oder per Internet abgeschlossenes Zeitschriftenabo gibt es das sonst für so genannte Fernabsatzverträge geltende 14-tägige Widerrufsrecht nicht.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle macht darauf aufmerksam, dass der Gesetzgeber das Widerrufsrecht nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge für die Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten ausdrücklich ausschließt. Nur wenn das Abo bis zum ersten möglichen Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet, kann es nach den Vorschriften zum Ratenlieferungsvertrag widerrufen werden.

Der Grund für die aktuelle Warnung der Verbraucherschützer ist, dass Vertriebsfirmen derzeit verstärkt per Telefon auf der Suche nach Abonnenten für Zeitungen und Zeitschriften sind. Dabei werden statt der üblichen 24-monatigen Laufzeit Verträge mit Laufzeiten von 14, 15 oder 16 Monaten ausgewählt, um auch die 200-Euro-Klausel auszuschließen. Dabei werde versucht, die Bezugsgebühren bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit unter 200 Euro zu halten. Daher raten die Experten Verbrauchern, auch vor telefonischen Vertragsabschlüssen das Angebot genau durchzurechnen. Wer sich nicht zu den „Schnellrechnern“ zählt, verzichte besser ganz auf den telefonischen Vertragsabschluss. (dpa/hal)

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