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Keine Extrawurst für Apple

24.06.2005 | 12:45 Uhr

Seit Steve Jobs angekündigt hat, dass Apple auf Intel-Chips umsteigen wird, spekuliert die Mac-Szene ob man auf den Intel-Macs auch Windows installieren könnte.

Umgekehrt fragen sich viele, ob Mac OS X demnächst auch auf Windows-PCs laufen wird. Klarheit, und potenzielle Versuche, das eine auf dem anderen zum Laufen zu bringen, wird es erst mit der Marktreife der neuen Apple-Rechner geben. Doch es gibt konkrete, technische Hinweise:

Intel hat gegenüber Macfixit geäussert, keine speziell auf Apple zugeschnittene Hardware für die kommenden Intel-Macs zu entwickeln. Apple werde die selben Produkte erhalten, die andere Kunden kaufen können, so ein Mitarbeiter des Chip-Herstellers gegenüber der Internetseite. Am Design der Chips und auch am Umfang seiner Produktion müsse Intel durch seinen neuen Kunden nichts verändern, schreibt Macfixit mit Berufung auf Intel. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer eines neuen Macs tatsächlich Windows installieren können. Entsprechende Installations-Einschränkungen muss Apple nämlich vor der Auslieferung selbst vornehmen. Macfixit verweist auf einen Bericht von VNUNet, in dem spekuliert wird, dass Apple den offenen Industriestandard Trusted Platform Module (TPM) einsetzen könnte. Dieser würde dafür sorgen, dass Mac OS X nur auf hauseigenen Rechnern liefe. Doch wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis zum ersten Mal Windows und Mac OS X auf beiden Rechnersystemen zu sehen sein werden. (macnews.de/chr)

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