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Keine Passworte oder PINs per E-Mail weitergeben

18.11.2005 | 11:16 Uhr |

Passworte oder PINs sollten nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) niemals per E-Mail verschickt werden. Es bestehe immer die Gefahr des so genannten Phishings von Geheimdaten, sagte BSI-Präsident Udo Helmbrecht im Deutschlandradio Kultur in Berlin.

Generell werde das Internet zunehmend kriminell genutzt. So seien auch immer mehr mit Viren verseuchte E-Mails unterwegs. Jeder Internetnutzer müsse über Virenschutzprogramme verfügen und diese stets aktualisieren.

Das „Hase-und-Igel-Spiel“ zwischen Virenverbreitern und Virenschützern sei heute so, „dass wir schneller sind als die anderen“, sagte Helmbrecht. Er riet nicht generell von Geschäften per Internet ab: „Es ist wie im Straßenverkehr. Es ist gefährlich, aber man muss sich anschnallen und aufpassen.“

Helmbrecht räumte ein, dass es noch keine Technik gebe, mit der man unerwünschte Werbebotschaften verhindern kann, die über Internettelefonie verbreitet würden. Als letztes Mittel bleibe nur die Möglichkeit, die Nummer sperren zu lassen. „An den Herausforderungen müssen auch die Provider arbeiten“, so Helmbrecht.

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