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iPhone floppt in Indien

14.11.2008 | 09:54 Uhr |

Laut einer indischen Zeitung hat Apple bislang nur wenige iPhones in Indien verkaufen können. Damit hat Apple auf dem riesigen Markt bis jetzt noch nicht Fuß fassen können.

Indien ist einer der am schnellsten wachsenden Handy-Märkte der Welt: Die Menschen des Staates mit einer Milliarde Einwohnern kaufen monatlich zwischen 8 und 10 Millionen neue Mobiltelefone. Das iPhone 3G hat sich auf dem Subkontinent aber noch zu keinem Renner entwickelt; nach Informationen der Zeitung Mint hat Apple bisher nur 11.000 iPhones in Indien verkauft - das sei einer der größten Flops eines namhaften Herstellers in den letzten Jahren.

Das Problem sei nicht der Preis, der für Inder der Oberklasse durchaus bezahlbar sei. Mit seinem Versprechen, das iPhone für 199 US-Dollar zu verkaufen, habe Steve Jobs aber falsche Erwartungen geweckt, die sich in Indien mangels einer Subvention durch einen Netzbetreiber nicht bewahrheiten konnten. Apple möchte das iPhone derweil offenbar auch im Nachbarland China einführen: Eine Stellenanzeige auf Apples Website suchte nach einem "iPhone Quality Assurance Engineer" in Peking. Die Anzeige hat Apple mittlerweile aber wieder entfernt.

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