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Keiner geht zum Cyber-Krieg

08.10.2003 | 11:43 Uhr |

Europäische Experten sehen keine Gefahr, dass durch Angriffe auf Computer riesige Katastrophen oder sogar ein Krieg ausgelöst werden könne.

Nach Einschätzung von US-Experten sind Terroristen nach dem aktuellen Stand der Technik jedoch durchaus in der Lage, als «Cyberwar» die Energieversorgung oder die Kommunikation mit Hilfe des Internets außer Funktion zu setzen. Das wurde am Dienstag auf einem Fachkongress «Netz- und Computersicherheit» an der Universität Düsseldorf deutlich.
Erkenntnisse der Nachrichtendienste sprächen allerdings «aktuell nicht dafür», dass Extremisten das Internet «in einem als reale Bedrohung zu empfindenden Maße» als Waffe gegen technische Systeme nutzen könnten, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Fritz Behrens (SPD). Auch hätten moderne Informationstechnologien keine wirklich neuen Formen von Kriminalität geschaffen, sagte Behrens. Allerdings würde die Technik häufig für herkömmliche Straftaten genutzt.

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