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Memoto will Ihr ganzes Leben fotografieren

25.10.2012 | 10:14 Uhr |

Die Mini-Kamera namens Memoto soll Ihr ganzes Leben festhalten, wenn sie sich die Kamera aus Schweden an den Hemdkragen stecken.

Bei Kickstarter sammeln Entwickler Geld für oft spannende, teilweise auch kuriose Ideen – vom iPhone-Roboter über eine Android-Spielekonsole hin zur Satellitensteuerung per Android oder iOS . Ein Konzept aus Schweden hat in wenigen Stunden schon das gesteckte Ziel von 50.000 US-Dollar überschritten: Memoto. Dabei handelt es sich um eine winzige Kamera, die man sich beispielsweise an das Hemd stecken kann, wo sie alle 30 Sekunden automatisch ein Bild macht. Mit Memoto wollen die Macher Ihre schönsten Erinnerungen festhalten. Die Bilder werden mit 5 Megapixel geknipst und enthalten Zeit- und GPS-Stempel. Der Akku soll zwei Tage lang halten, beziehungsweise für 4.000 Bilder. Ein Sensor soll sicherstellen, dass die Kamera immer korrekt ausgerichtet ist – egal, wie sie getragen wird.


Die geschossenen Bilder wollen die Schweden automatisch komplett in die Cloud hochladen lassen – immer wenn Sie Memoto zum Laden per USB-Kabel an dem PC anschließen. Dann fließen die Fotos automatisch von den internen 8 GB in den Online-Speicher. Der Cloud-Speicher soll verschlüsselt werden und einer unbegrenzten Zahl von Fotos Platz bieten. Kostenlos wird der Speicher jedoch nicht werden. Kickstarter-Teilnehmer sollen allerdings das erste Jahr gratis bekommen. Über Apps für Android und iOS sollen Sie auf Ihre Bilder in der Cloud jederzeit zugreifen können. In der Standardeinstellung will Memoto alle hochgeladenen Bilder nur für Sie sichtbar machen – erst auf Wunsch teilt es Fotos mit Freunden.

Ab Februar 2013 will das Memoto-Team die kleine Kamera an die ersten Kunden verschicken. Der Preis wird wohl bei 249 Dollar das Stück liegen. Als Farben sich Arctic White, Memoto Orange und Graphite Gray verfügbar. Eine vierte Farbe darf die Community wählen, weil Memoto weit über das Finanzierungsziel hinausgeschossen ist. Zum Zeitpunkt der Artikelrecherche waren schon über 200.000 Dollar erreicht.

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