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Kinder hören immer schlechter

21.07.2006 | 11:56 Uhr |

Vor zunehmenden Hörschäden bei Heranwachsenden warnt eine britische Studie. Der verbreitete Gebrauch von MP3-Playern wie dem iPod führe zu vorzeitigem Hörverlust.

Die britische Studie warnt davor, dass heutige Kinder und Jugendliche dreißig Jahre früher als ihre Eltern hörgeschädigt werden könnten. Laut der Studie benutzen derzeit 14 Prozent der Bevölkerung bis zu 28 Stunden pro Woche ihren MP3-Player. Vivienne Michael von der britischen Forschungsgruppe zum Thema Taubheit (Deafness Research UK) sagte, dass viele Jugendliche MP3-Player über lange Zeiträume hinweg nutzten. Sie seien sich größtenteils nicht der Tatsache bewusst, dass lautes Musikhören das Gehör dauerhaft schaden könne.

Laut der Studie haben bisher weniger als die Hälfte der britischen Bevölkerung einen Hörtest absolviert, davon viele nur während ihrer Schulzeit. Neben MP3-Playern wie dem iPod hat die Studie auch andere Lärmquellen ausgemacht: Konzerte und Nachtclubs, die Jugendlichen oft zu lauter Musik aussetzen würden.

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