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Kinder orten mit Simyo

22.03.2007 | 13:56 Uhr |

Simyo bietet ein Handy an, mit dem Eltern jederzeit via GPS den Aufenthaltsort ihres Kindes ermitteln können. Mit einer Paniktaste soll das Kind im Notfall hintereinander vier Nummern anrufen können.

Knapp 10 Euro Grundgebühr im Monat verlangt Simyo für das Kinderhandy. Die Eltern legen dabei vier Nummern fest, die das Kind bei Bedarf durch Tastendruck anrufen kann. Die Gespräche werden nach dem Simyo-Tarif abgerechnet, der ab 1. April 2007 15 Cent pro Minute ins deutsche Festnetz beträgt. Zu einer anderen Simyo-Nummer telefoniert das Kind für 5 Cent pro Minute.

Wollen die Eltern wissen, wo sich ihr Kind gerade befindet, können sie die GPS-Daten des Handys über das Internet abrufen. Die Abfrage soll in Zukunft auch via WAP vom Handy aus funktionieren. Für die GPS-Abfrage sind 24 Cent pro angefallenem MB fällig. Laut Simyo sollten Eltern dafür im Schnitt weniger als einen Euro monatlich zahlen.

Für Notsituationen hält das Kinderhandy eine Paniktaste bereit. Nacheinander werden vier abgespeicherte Nummern angerufen, bis eine Verbindung zustande kommt. Geht keine der vier Kontaktpersonen ans Telefon, wird die Nummer der Servicezentrale der Björn Steiger Stiftung gewählt.

Laut Simyo ist es ebenfalls möglich, einen "grünen Bereich" festzulegen, den das Kind nicht verlassen darf. Verlässt das Kind den festgelegten Bereich, erhalten die Eltern eine SMS.

Wer sich das obige Bild genau anschaut, wird übrigens sehen, dass die beiden Kinder Werbung für den Konkurrenten Vodafone machen. Das ist allerdings kein Hinweis auf eine neue Kooperation von E-Plus und Vodafone, sondern schlicht ein Versehen. "Da ist uns ein Fehler unterlaufen", sagte eine Simyo-Sprecherin der Macwelt.

Info: Simyo

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