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Enttäuschte Aktionäre verklagen Facebook

24.05.2012 | 11:43 Uhr |

Enttäusche Aktionäre haben Facebook wegen angeblich verschwiegener schlechter Zahlen verklagt. Andere Quellen behaupten, Facebook will die Börse wechseln.

Der Börsengang von Facebook stellte einen Rekord auf – 16 Milliarden Dollar sollte der Start Facebook einbringen . Aber schon kurze Zeit später fiel der Kurs auf unter Ausgabewert . Nun reichten Anleger Klage gegen Facebook und Mark Zuckerberg ein. Die Beschuldigten sollen wissentlich schlechte Zahlen in ihrem Bericht zum potentiellen Facebook-Wachstum weggelassen haben.

Die Beschuldigten sind neben Zuckerberg auch CFO David Ebersman, weitere Facebook-Mitarbeiter und die Bank Morgan Stanley, die als "Lead Unterwriter“ den Börsengang von Facebook organisiert hat. Doch damit nicht genug. Facebook wird zudem vorgeworfen, dass die meisten Aktionäre nicht über eine Senkung der Gewinnprognose informiert worden seien. Laut Finanzexperten könnte Facebook am Ende Millionen zahlen müssen, wenn sich die Vorwürfe als korrekt herausstellen.

Wie Bloomberg berichtet , denkt Facebook angeblich sogar über einen Wechsel der Börse nach. Die Systeme von Nasdaq (wo Facebook seinen Börsengang durchführte) waren unter der Last der Facebook-Aktien-Anfragen zusammengebrochen. Aber weder Facebook noch Nasdaq wollte gegenüber Bloomberg Stellung beziehen.

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